Zuverlässige Wasseraufbereitung beginnt mit sauberem Harz und arsenfreiem Trinkwasser.
Für eine zuverlässige Wasseraufbereitung sind die regelmäßige Harzreinigung sowie die gezielte Entfernung von Arsen aus dem Trinkwasser von zentraler Bedeutung.
1. Funktionsweise von Enthärtungsanlagen
Enthärtungsanlagen arbeiten mit stark sauren Kationenaustauscherharzen, die den Ionenaustausch zwischen Calcium- und Magnesiumionen (Härtebildnern) und Natriumionen ermöglichen. Das Harz besteht aus Polystyrol oder Polystyren und enthält Sulfonsäuregruppen, die für den Ionenaustausch sorgen.
2. Regeneration des Harzes
Während der Regeneration werden Natriumionen (Na+) aus einer Kochsalzlösung in das Harz eingebracht. Diese verdrängen die zuvor aufgenommenen Härtebildner aus dem Hartwasser, sodass das Harz wieder einsatzbereit ist.
3. Ursachen für Leistungsverlust des Harzes
Die Wirksamkeit des Harzes kann durch Ablagerungen wie Eisen- oder Manganverbindungen, Huminstoffe oder andere organische Substanzen eingeschränkt werden. Diese Verunreinigungen verstopfen die feinen Kanäle im Harz und behindern den Ionenaustausch.
4. Harzreinigung zur Leistungswiederherstellung
Um einen unnötigen Austausch des Harzes zu vermeiden, empfiehlt sich eine regelmäßige Harzreinigung. Diese sollte idealerweise im Rahmen der Wartung direkt vor Ort durchgeführt werden.
Unser Service: Wir bieten professionelle Harzreinigung und Wartung durch unseren Kundendienst – individuell auf Ihre Anlage abgestimmt.
5. Arsen im Trinkwasser
Arsen ist ein gefährlicher Schadstoff, der farb- und geschmacklos im Trinkwasser vorkommen kann. Es stammt häufig aus natürlich vorkommendem Sedimentgestein und wird durch sinkende Grundwasserspiegel freigesetzt.
6. Gesetzliche Grenzwerte
Der Grenzwert für Arsen im Trinkwasser liegt laut Trinkwasserverordnung (TVO) bei 10 μg/l. Für Kleinkinder und Säuglinge wird dieser Wert von Fachleuten als grenzwertig hoch angesehen.
7. Entfernung von Arsen mit Eisen(III)-hydroxid
Zur Arsenentfernung wird Eisen(III)-hydroxid in granulärer Form eingesetzt. Die Arsenionen werden durch Adsorption an der Oberfläche gebunden und chemisch in Eisenarsenat umgewandelt.
Fe(OH)₃ + H₃AsO₄ → FeAsO₄ + 3 H₂O
8. Weitere Vorteile des Filtergranulats
Neben Arsen bindet das Eisen(III)-hydroxid-Granulat auch andere Stoffe wie Blei und organische Verbindungen im Wasser. Es bietet somit eine umfassende Lösung zur Trinkwasseraufbereitung.
9. Voraussetzungen für die Arsenbehandlung
Bei erhöhter Arsenbelastung bitten wir um eine aktuelle Wasseranalyse sowie Ihre Verbrauchsdaten, damit wir eine geeignete Filterlösung empfehlen können.
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